Inhouse Seminare

In­hou­se Se­mi­na­re

Wir halten eine Reihe von Seminaren, Seminarreihen und Projekten für Sie bereit, die Sie als ein auf Ihre Gruppe oder Ihr Team abgestimmtes Angebot buchen können. Bitte betrachten Sie die unten angeführten Beispiele als exemplarisch veranschaulichend.

Außerdem dürfen wir darauf hinweisen, dass jedes der offen ausgeschriebenen Seminare auch als (an die spezifische Situation angepasste) Inhouse-Maßnahme gebucht werden kann. Natürlich haben wir auch weitere Themen im Angebot – wir freuen uns über Ihre Anfrage!

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info@demenz-support.de

Tages-Seminar: Sensibilisierungs-Training: Demenz-Balance-Modell

Inhalte

  • Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz durch kontrolliert inszenierte existenzielle Verluste nehmen
  • eigene Gefühle und Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen nachspüren
  • Gefühle von Menschen mit Demenz wahrnehmen
  • Zentrale Bedürfnisse von Menschen mit Demenz erkennen
  • Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Menschen mit Demenz umsetzen

Ziele

  • die Empathie und Feinfühligkeit für die Gefühle und Bedürfnisse von Menschen mit Demenz erhöhen
  • Selbst- und Sozialkompetenz erweitern durch Austausch mit anderen TN
  • die eigene Handlungskompetenz mit Menschen mit Demenz im Arbeitsalltag erweitern
  • Person-zentriert arbeiten
  • angemessen, nicht konfrontierend mit Menschen mit Demenz kommunizieren können
  • Krisensituationen reflektieren und alternative Strategien entwickeln

Zielgruppe

  • Pflegekräfte
  • Mitarbeiter:innen in der Beschäftigung
  • Führungskräfte
  • Menschen die mit Betroffenen zu tun haben

Methoden

  • demenz-balance-Modell von Barbara Klee-Reiter

Gebühr

Tagesseminar
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
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Bei dem „demenz-balance-Modell“ von Barbara Klee-Reiter, handelt es sich um eine Methode, die Teilnehmer:innen die Erfahrung von Verlusten ermöglicht und dadurch einen Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz vermittelt. Dieses Modell basiert auf einer aufbauenden Abfolge der drei Phasen erleben – verstehen – handeln:
erleben – wie es sich anfühlen kann, wenn durch vielfältige Verluste das Gleichgewicht aus der Balance geraten kann
verstehen – durch das Wahrnehmen eigener Gefühle und Bedürfnisse entsteht ein besseres Verständnis für Menschen mit Demenz
handeln – auf der Grundlage des einfühlenden Verstehens leiten sich Handlungskompetenzen für den Umgang mit Menschen mit Demenz ab

Inhalte

Was ist Aufforderndes Verhalten?

  • Erleben und Verhalten von Menschen mit Demenz, Verhaltensformen
  • Vertiefung: Aggression

Ursachen von und Umgang mit Auffordernden Verhaltensweisen

  • Grundsätze einer Person-zentrierten Haltung
  • Person-zentriert kommunizieren, Validation
  • Schmerz als Ursache des Auffordernden Verhaltens
  • Person in ihrem Kontext verstehen, Biografiearbeit

Zielgruppe

  • Alle Mitarbeiter:innen aus der ambulanten oder stationären Pflege

Methoden

  • Gruppenarbeiten
  • Selbstreflexion
  • Diskussion
  • Theorie-Input

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Der professionelle Umgang mit demenziell erkrankten Menschen, die ein sogenanntes Aufforderndes Verhalten“ (auch „Herausfordernde Verhaltensweisen“, „Bindungssuchendes Verhalten“) zeigen, wie z.B. zielloses Umherwandern, Aggressivität, Schreien oder auch Apathie, stellt für Pflegende eine große Anforderung und Belastung dar. Das Handeln demenziell erkrankter Menschen ist immer Ausdruck ihres Erlebens und kann z.B. auf ein unbefriedigtes Bedürfnis oder einen starken Leidensdruck hinweisen. Reagiert das Umfeld mit Abwehr oder Unverständnis, verstärken sich oftmals Leidensdruck und Aufforderndes Verhalten.

Angestrebte Kompetenzen: Das Seminar soll dabei helfen, das Verhalten von Menschen mit Demenz als Ausdruck eines Bedürfnisses oder als Kommunikationsform zu interpretieren und Möglichkeiten des Umgangs aufzeigen.

Bewegungsanleitung in Heimen, Tagesstätten und Betreuungsgruppen

Inhalte

  • Was ist eigentlich Bewegung und welche Formen gibt es?
  • Weniger ist mehr!
  • Was passt zu wem?
  • Wie kann Bewegung mit Spaß und Motivation in Tagesabläufe, in der Einzel- oder Gruppenarbeit eingebracht werden?
  • Bewegungsgeschichten, die alle Sinne ansprechen
  • Anspannen – Entspannen – Loslassen – Wohlfühlen – Muskelaufbau
  • Koordinationsübungen und Walking im Sitzen und Laufen

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen
  • Einsatz von Klang
  • Ausarbeiten von individuellen Anleitungen für Ihr Haus bzw. die Gruppen

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Mit jedem Atemzug bringen wir Leben in unseren Körper. Jedes Ein- und Ausatmen, Heben und Senken des Brustkorbes, jeder Lidschlag, jedes Mund öffnen, jedes Lachen bedeutet Bewegung. All dies setzt viele Prozesse in uns in Betrieb und wir können so einen Zustand des Wohlfühlens erlangen.
Bewegung ist in jeder Form eine hervorragende Sache für das Körperempfinden, für unsere körperlichen Kräfte und für unser seelisches Wohlbefinden – und das für alle Menschen! Wir sollten es so oft wie möglich tun und jeder so, wie es ihm möglich ist.
Gemeinsame Bewegung erfüllt auch eine soziale Funktion und kann gemeinschaftsfördernd wirken.
Alte und demenziell veränderte Menschen haben meist wenig Möglichkeiten zur Bewegung oder finden von sich aus keinen Zugang dazu. Zahlreiche Begleiter*innen dieser Menschen stellen sich unter Bewegung große Aktivitäten vor, die im Alltag der Pflege und Betreuung aber kaum zu realisieren sind. So kann es zu einem Bewegungsdefizit bei den alten Menschen kommen.
Nicht um große Aktivitäten, sondern um ganz einfache und kleine, ohne Probleme in den Alltag zu integrierende Bewegungsübungen wird es aber in unserem Seminar gehen: Unter Anleitung morgens beim Aufstehen die Zehen zappeln zu lassen, die Füße zu kreisen oder sich mit den Fingern die Backen zu kneten, sich in der Gemeinschaft zu Klängen, Liedern und Geschichten zu bewegen: Das alles tut gut! Und dazu lassen sich alte und demenziell veränderte Menschen auch motivieren. Wie? Auch das wird Inhalt dieses Seminars sein, bei dem das praktische Tun und Ausprobieren im Mittelpunkt steht.

Sozialbiografie und Demenz

Inhalte

  • Lebensbedingungen am Ende des zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit
  • Politisches Klima und kulturelle Umbrüche in den 50er und 60er Jahren
  • Gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen
  • Lebensgewohnheiten, Kultur und Freizeit der damals jungen Menschen
  • Zeitzeugnisse

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Film- und Tondokumente
  • Erfahrungsaustausch
  • Zeitzeugenberichte

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Personen, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sowie unmittelbar danach in Deutschland Kinder waren, treten jetzt in eine Lebensphase, in der sich die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu bekommen, erhöht.
Um älteren verwirrten Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, bedarf es guter Kenntnisse über deren jeweils individuellen Biografien – und damit auch eines Wissens über zeithistorische und soziale Verhältnisse, in die ihr Leben eingebettet war und ist. Denn all dies zusammen formt einen Menschen und hat bis ins hohe Alter Einfluss auf seine seelisch-geistige und körperliche Befindlichkeit sowie auf die Art und Weise, wie er seine individuelle Lebensgeschichte begreift und verarbeitet.
Oft jedoch besitzen die wesentlich jüngeren Begleiterinnen und Begleiter – seien sie beruflich oder ehrenamtlich tätig – kein oder nur wenig Wissen über frühere Zeiten.
Das Seminar will ihnen daher ein facettenreiches Bild über die Lebensbedingungen der unmittelbaren Nachkriegszeit sowie über die enormen gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche, die sich in den 50er und 60er Jahren in Deutschland vollzogen, vermitteln.
Wie erlebten heute ältere und alte Menschen die letzten Tage des Krieges und das Leben in den Trümmerlandschaften Deutschlands? Wie gestaltete sich der Alltag in den Besatzungszonen und welchen Einfluss auf das Lebensgefühl hatte in der jungen BRD das „Wirtschaftswunder“? Welche kulturellen Einflüsse – Stichworte Rock’n’Roll, Schmalztolle und Petticoat – waren prägend? Wie verbrachte man seine Freizeit und wie ging man mit den Moral- und Sexualvorstellungen in dieser Zeit um?
All diese und weitere Fragen sollen in dem Seminar auf anschauliche Weise behandelt werden. Denn wenn wir uns ein möglichst klares Bild von den Lebensgewohnheiten und -umständen der heute älteren Menschen in ihrer Kindheit und Jugend verschaffen, erweitern wir unsere Möglichkeiten, zu ihnen Zugang zu erhalten. Und wir erlangen einen Wissensschatz für die ganz alltägliche Kommunikation und eine gute Grundlage für biografisch orientierte Angebote der Aktivierung.

Kultur- und diversitätssensibel handeln

Inhalte

  • Menschen mit Migrationshintergrund in der Altenpflege
  • Zuwanderung
  • kulturelle Unterschiede
  • Kultur- und diversitätssensibel handeln und kommunizieren
  • Haltung der Pflegenden
  • Organisatorische Strukturen

Zielgruppe

  • Pflegende und Betreuende aus ambulant betreuten Wohngemeinschaften und stationären Altenpflegeeinrichtungen

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praxisbeispiele
  • Erfahrungsaustausch
  • Gruppenarbeiten
  • Diskussion
  • Film

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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In einer multi-kulturellen Gesellschaft ist das Thema Migration seit langem auch in den Pflegeberufen angekommen. Angehörige mit Migrationsgeschichte fragen in Einrichtungen der Altenhilfe nach kultursensiblen Pflegekonzepten. Kultursensibilität ist ein Veränderungsprozess, der sowohl die Haltung aller Beschäftigten betrifft als auch eine Anpassung in organisatorischen Strukturen erfordert. Auch wenn die Pflege- und Betreuungsteams multi-kulturell aufgestellt sind, ist Kultursensibilität mehr als die Kommunikation in der Muttersprache mit Bewohner:innen oder Klienten.

Im Seminar geht es um eine Sensibilisierung und um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für Einrichtungen der Altenhilfe.

Gundkurs: Die praktischen Inhalte (Sitzposition, Seitlage oder Rückenlage) stimmen wir vor Kursbeginn individuell mit Ihnen auf Ihre Bedürfnisse ab.

Inhalte

  • Was ist Nuad Phaen Boran? Eine neue Qualität der Berührung kennenlernen
  • Kurze, wohltuende und heilsame Berührungen in den Pflegealltag für Menschen mit und ohne Demenz integrieren
  • Gelenke, Strukturen lockern und Blockaden lösen mit Kurzmassagen von 2 bis 10 Minuten Dauer am bekleideten Körper (bei sitzenden oder liegenden Kunden)
  • Entspannen mit Akupressurtechniken
  • Meine Wahrnehmung verfeinern: Was spüre ich, wenn ich einen Menschen berühre? Wie tief spüre ich? Welche Informationen bekomme ich dabei und wie kann ich damit umgehen?
  • Dieses Seminar ist in sich geschlossen und kann einzeln gebucht werden. Gleichzeitig kann es Teil einer 5-zügigen Fachausbildung zum „Nuad Praktiker in der Altenhilfe“ sein.
  • Aufbaukurse bieten weitere oder vertiefende Praktiken, sowie einen Abschlusskurs mit Prüfung und Zertifikat.

Zielgruppe

  • Alle Mitarbeiter/-innen aus der ambulanten oder stationären Pflege
  • Menschen, die Interesse und Neugierde mitbringen, die Qualität der Berührung neu zu erfahren

Methoden

  • Kurze theoretische Einführung in die Geschichte und die Grundlagen der Technik
  • Im Hauptteil üben und erlernen Sie unter Anleitung effektive Kurzmassagen
  • Austausch über Ihre Erfahrungen und die Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten
  • Die Bereitschaft zum wechselseitigen Üben wird bei diesem Kurs vorausgesetzt.
  • Bei der Nuad-Massage wird am bekleideten Körper gearbeitet.

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Möchten Sie die kurze Zeit bei Ihren KundInnen mit mehr Tiefe und Zufriedenheit füllen?
Dieses Tagesseminar befähigt Sie, verschiedene Kurzbehandlungen (2 bis 10 Minuten) durchzuführen und ihr Gegenüber dadurch körperlich, emotional und auch seelisch auszugleichen.
Sie erlernen ein großes Repertoire an Massageelementen am bekleideten Körper, die Sie in Form von kleinen Einheiten in Ihre Arbeitsroutine einbauen können.
Einfühlsam werden die Gelenke bewegt, Gewebe und Strukturen werden gelockert und Blockaden gelöst. Unterstützt durch Akupressurtechniken entlang der Energiebahnen wirkt Nuad Phaen Boran bis tief in den feinstofflichen Bereich.
In der Altenhilfe schafft diese Form der Berührung wertvolle Momente, die dazu beitragen, zu bewegen, zu stimulieren, zu harmonisieren und zu entspannen. Beide kommen zur Ruhe und in ihre Mitte – der Gebende und der Empfangende.
Nuad Phaen Boran ist unter vielen Namen bekannt: Traditionelle Thai-Massage, Thai Yoga Massage, Nuad, Nuad Thai, „Passives Yoga“ oder gar „Yoga für Faule“. Direkt übersetzt bedeutet Nuad Phaen Boran „Altehrwürdige Massage“.
Die Wurzeln von Nuad Phaen Boran führen mehr als 2500 Jahre zurück zur ayurvedischen Heilkunst Indiens. Buddhistische Wandermönche brachten diese Kunst nach Thailand, wo sie bis heute einen bedeutenden Aspekt der Traditionellen Heilkunde darstellt.

Teilnehmerstimmen:

  • „Besonders hat mir die Praxisnähe gefallen und dass viele Impulse für die Praxis umsetzbar sind“
  • „Die verschiedenen Massagen waren sehr angenehm.“
  • „Ich fühle mich bestätigt in meiner Art, qualitative Pflege auszuführen.“

Was ist zu tun und was zu lassen, wenn das Leben zu Ende geht

Inhalte

  • Vorboten erkennen, die das Sterben ankündigen
  • Symptome erkennen, Schmerzzeichen und Schmerzlinderung,
  • Körpersprache deuten
  • Möglichkeiten zur körperorientierten Angstbewältigung
  • Begleitende Lieder, Texte, Gebete, religiöse Gedanken

Zielgruppe

  • Alltagsbegleiter:innen
  • Pflegekräfte
  • Pflegende Angehörige

Methoden

  • Storyline (ein handlungsorientierter Ansatz, in dessen Mittelpunkt die praktische und kreative Eigenaktivität der Teilnehmenden steht)
  • Ausprobieren von Handlungsoptionen
  • Rollenarbeit
  • Fachliche Inputs und erfahrungsorientierte Inhalte

Gebühr
auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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„Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr leben.“ (Cicely Saunders 1993)

Wenn sich das Leben eines alten oder kranken Menschen dem Ende zuneigt, entsteht in seinem sozialen Umfeld oft Sorge, Unsicherheit, häufig auch Angst und die Suche nach Strategien, dass Leben möglichst lange zu erhalten.

Dieses Seminar bietet Gelegenheit, sich mit den eigenen Ängsten und den Sorgen um den Menschen, der sterben wird, auseinanderzusetzen.

Es geht darum, den sterbenden Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten und den Tod anzuerkennen.

Wir erarbeiten gemeinsam, was zu tun und was zu lassen ist und schauen genau und sensibel hin, welche Zeichen wir bekommen und wie ein Sterbeprozess gemeinsam gestaltet werden kann.

Praxisseminar

Inhalte

  • Aktueller Wissenstand zum Thema Demenz
  • Ursachen für Verhaltensveränderungen – mehr als eine Demenz
  • Demenz-Anzeichen erkennen
  • Einschätzungsinstrumente kennenlernen
  • Umweltstressoren im Blick haben: Anpassungen im Wohn- und Arbeitsumfeld, Beeinträchtigungen kompensieren

Zielgruppe

Mitarbeitende aus der ambulanten oder stationären Behindertenhilfe

Methoden

  • Vermittlung von Grundlagenwissen mit Arbeitsunterlagen
  • Erprobung von Screening-Instrumenten
  • Übung mit Fallbeispielen (Film)
  • Erfahrungsaustausch
  • Reflexion von Anwendungsmöglichkeiten und Umsetzungsmöglichkeiten
  • Diskussion und Praxistransfer

Gebühr
auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Menschen mit Lernschwierigkeiten (frühere Bezeichnung: geistige Behinderung) haben im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung ein vielfach höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Dies trifft insbesondere auf Menschen mit Down Syndrom zu. Jede/r Dritte in der Altersgruppe 50-60 Jahre wird davon betroffen sein. Die dadurch einhergehenden Verhaltensveränderungen verursachen häufig Konflikte mit Arbeitskolleg/-innen oder Mitbewohner/-innen. Betreuungskräfte bringen diese Verhaltensänderungen zunächst nicht mit einer Demenzerkrankung in Verbindung und erreichen in ihrer pädagogischen Arbeit häufig die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Das Goethe Zitat: „Man sieht nur, was man weiß“, ist keine leere Formulierung, sondern verweist auf den Umstand, dass uns nur Dinge auffallen können, über die wir Hintergrundwissen besitzen. Dieses Hintergrundwissen zu Ursachen, Symptomen und zur Diagnostik einer Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten wird vermittelt und mit konkreten Einschätzungsinstrumenten ergänzt.

Das Thema Umweltstressoren ist Bestandteil des Basiswissens in der Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die individuelle Umweltkompetenz wird durch eine Demenzerkrankung zunehmend beeinträchtig und die Reaktionen auf Umweltstressoren häufig als Verhaltensauffälligkeiten wahrgenommen. Hier geht es um Umweltanpassung und Aspekte der baulichen Gestaltung.

Das Seminar basiert auf den aktuellen Erkenntnissen und Erfahrungen speziell aus den internationalen Forschungsfeldern und die Inhalte werden praxisnah vermittelt. Die Teilnehmer/-innen erhalten umfangreiche Arbeitsmaterialien für den Einsatz in ihrem Arbeitsfeld.

Gruppengröße:
Das Seminar ist in der Regel für eine Gruppengröße bis 15 Teilnehmer/innen geeignet.

Atem – Körper – Klang

Inhalte

  • Leitgedanken der Sterbebegleitung
  • Mögliche begleitende Symptome des Sterbeprozesses
  • "Spiritualität" in der Sterbebegleitung
  • Zugang finden über nonverbale Kommunikation
  • Nähe und Distanz
  • Initialberührung
  • Atem- Körper-Klangarbeit

Zielgruppe

Alle beruflichen oder ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einer stationären Pflegeeinrichtung oder einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen
  • Erfahrungsaustausch

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Personen, die andere Menschen in deren Sterben begleiten (wollen), sind oft unsicher, wie sie das am besten tun können. Was, wenn keine Kommunikation mehr über Sprache möglich ist? Wie kann der Sterbende dann erreicht, was kann ihm dann gegeben werden? Und: Was kann der oder die Begleiter*in tun, um die eigene Unsicherheit zu überwinden, sich zu entspannen und ganz für den Sterbenden da zu sein?
In dem Seminar werden wir körperorientierte Wege kennen lernen, mit denen sowohl der Sterbende unterstützt als auch die Begleitperson gestärkt und befähigt wird, ihre Aufgabe wahrzunehmen. Eine besondere Rolle werden dabei der Atem und der Klang spielen.
Unser Atem ist das Bindeglied zwischen Körper und Seele. Alle seelischen Vorgänge, alle Gefühlsregungen und Blockaden spiegeln sich in unserer Atmung wieder. Atemkonzentrierte Körperarbeit ist sehr kraftvoll, weil sie uns einen direkten Zugang zu verborgenen Energiequellen eröffnet. Diese Quellen sind über Sprechen oder über den Verstand nicht zu erreichen.
Klänge wirken tief entspannend, bauen Stress und Ängste ab und vermitteln Urvertrauen. Klangarbeit ist eine Methode, die den Menschen gleichzeitig physisch, mental, emotional und seelisch anspricht.
In diesem Seminar verbinden wir Atem und Klang für die gezielte Ansprache innerer Körperbereiche, wir stärken unsere Wahrnehmungsfähigkeit, lernen die Sprache und den Ausdruck unsers Körpers besser kennen und können Empathie für den zu Begleitenden ohne Worte vermitteln. Dem gleichen Ziel dienen Initialberührungen, die wir ebenfalls kennen lernen und erproben werden.

Seminar für Betreuungskräfte

Inhalte

  • Rolle der Betreuungskräfte
  • Sich ausdrücken, kommunizieren und sinnstiftend betätigen können – Möglichkeiten über Bewegung, Tanz, Musik, Malen und Gestalten, Erzählen, Alltagsarbeiten, Gärtnern, Entspannung und mehr
  • Alltagsaktivierung von Männern
  • Aktivierung bei Bettlägerigen
  • Entspannungs- und Bewegungsgeschichten

Zielgruppe

  • Betreuungsassistenten und Alltagsbegleiter*innen sowie
  • alle anderen Personen, die in der Einrichtung (Pflegeheim, Tagespflege) oder in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft für die Aktivierung und Betreuung der Bewohner*innen zuständig sind

Methoden

  • Praktische Übungen aus den Bereichen Bewegung, Tanz, Musik, Malen und Gestalten, Erzählen, Alltagsarbeiten, Gärtnern, Entspannung und mehr
  • Fachliche Hintergrundinformationen
  • Planung von Aktivitäten in der Einrichtung oder ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Gebühr
2-Tagesseminar
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
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In den meisten stationären Pflegeeinrichtungen sind mittlerweile Betreuungsassistenten und/oder Alltagsbegleiter tätig. Sie können den pflegebedürftigen und demenziell veränderten Bewohner*innen neue Möglichkeiten sinnstiftender Aktivität eröffnen. Hierzu benötigen sie fundierte und vor allem praktische Kenntnisse über eine Vielzahl von Aktivitäten und Möglichkeiten des Tuns. Diese werden in dem zweitägigen Seminar anschaulich vermittelt – vor allem durch das konkrete Tun der Teilnehmer*innen.
Die im Seminar behandelten, vorgestellten und erprobten Aktivitäten werden auf den konkreten Bedarf und die spezifischen Möglichkeiten der jeweiligen Einrichtung ausgerichtet. Dazu erfolgt im Vorfeld der Veranstaltung eine kleine Analyse, in der Anforderungen, Wünsche, Rahmenbedingungen und Ressourcen der Einrichtung erhoben werden. Aus dem Seminar heraus werden Ideen und konkrete Vorhaben für die Praxis des Heims entwickelt. Nach Möglichkeit sollen diese in der letzten Arbeitseinheit der Veranstaltung mit den für die Betreuungsangebote verantwortlichen Personen der Einrichtung (und den Teilnehmer*innen) besprochen werden.
Das Seminar ist als 2-Tagesseminar ausgelegt. Die beiden Tage können en bloc oder mit einer Pause dazwischen (Praxisphase) gebucht werden.

Kreative Begegnungsmöglichkeiten im Alltag

Inhalte

  • Kreative Begegnungsmöglichkeiten in den Alltag einbringen
  • Gestaltung kreativer Angebote im Alltag
  • Voraussetzungen für kreative Begegnungsmöglichkeiten und -angebote
  • Kennenlernen einfacher kreativer Techniken
  • Anpassen der Möglichkeiten an die konkrete Situation in der eigenen Einrichtung

Zielgruppe

  • Mitarbeiter*innen in Einrichtungen der Altenhilfe
  • Seniorenbegleiter*innen
  • Angehörige von Menschen mit Demenz
  • Bürgerschaftlich engagierte Begleiter*innen
  • Betreuungsassistent*innen

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen und Erprobung
  • Reflektion der Erfahrungen
  • Arbeitsgruppen

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Künstlerische und kreative Zugangswege haben sich mittlerweile vielerorts in der Begleitung von Menschen mit Demenz etabliert. Sie finden meist in speziellen Gruppenangeboten statt. Ausgehend von dem Gedanken, dass vor allem der Alltag der Menschen lebendig sein und alle Sinne anregen sollte, wird in dem Praxisseminar nach Möglichkeiten gesucht, Erfahrungen aus der künstlerischen Therapie in den Alltag zu integrieren, um ihn in diesem Sinne anregend zu machen. Die Annäherung an einen von kreativen Begegnungen durchdrungenen Alltag erfolgt über gemeinsame Lernprozesse – sowohl theoretisch, als auch praktisch erprobend. Das Seminar richtet sich an alle in einer Einrichtung tätigen Berufsgruppen, bürgerschaftlich engagierte Mitarbeiter*innen und Angehörige.

Für und mit BewohnerInnen kochen und Mahlzeiten gestalten

Inhalte

  • Genießen ist immer möglich! Und gehört in allen Lebenslagen mit dazu!
  • Gesunde, altersgerechte Ernährung und Genießen sind kein Wiederspruch
  • (Gemeinsam) Aktiv sein ermöglichen: beim Planen, Vorbereiten, Kochen und den Arbeiten rund um die Mahlzeiten
  • Nützliches: Rezepte, Ausstattung, Praxistipp
  • Mahlzeiten: Was beim Essen alles eine Rolle spielt und gestaltet werden kann

Zielgruppe

  • Mitarbeitende, Angehörige und Interessierte in stationären Hausgemeinschaften, ambulant betreuten Wohngemeinschaften, selbstverantworteten Wohngemeinschaften und in der Tagespflege

Methoden

  • Fachliche Inputs und Hintergrundinformationen
  • Gemeinsames Kochen und Essen
  • Reflexion der gemeinsamen Aktivitäten
  • Erfahrungsaustausch

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Wie kann alles "rund ums Essen" zu einer sinnstiftenden, sozialen Aktivität werden? Wie inszenieren wir die Mahlzeiten als Höhepunkte des Tages? Selbst dort, wo aktives Tun demenziell veränderter Menschen prinzipiell möglich wäre – beispielsweise in Wohngruppen und Hausgemeinschaften – fehlt es häufig an Ideen, um die Bewohner aktiv in die Planung, den Einkauf, die Zubereitung und die Gestaltung der Essenssituation einzubeziehen. "Unsere Bewohner können einfach nicht mehr kochen", heißt es dann oft. Aber ist das nicht eine Schere im Kopf? Eine Herausforderung stellen freilich unruhige, umherlaufende oder auch bettlägerige Menschen dar. Doch selbst hier ist vieles möglich, wenn man bereit ist, ungewohnte Wege zu gehen. Im Seminar werden wir gemeinsam nach kreativen Lösungen suchen, damit das Essen zurecht als "Erotik des Alters" bezeichnet werden kann.
Gruppengröße:
Das Seminar ist in der Regel für eine Gruppengröße bis 15 Teilnehmer/innen geeignet.

aktiv sein – dabei sein – genießen

Inhalte

  • Den Facetten der Aufgaben des Alltags auf der Spur: von notwendig bis manchmal lästig und gleichzeitig wichtig und wertvoll
  • Im Kochen und bei all den anderen Aufgaben des Alltags: Die Aktivitäts- und Beteiligungs-möglichkeiten in Ihrem Betrieb erschließen und fördern
  • Alltagsintegrierte Förderung und Aktivierung, darauf kommt es an: Die Stufen der Beteiligung
  • Spontanität und Kreativität sind das Salz in der alltagsintegrierten Förderung und Aktivierung
  • Die Haltung ist wichtig: „So wenig Unterstützung wie möglich“
  • „Ich mach‘s auf meine Art!“ – Bewohner/innen und Gäste und ihre Gewohnheiten
  • So sorgen Sie dafür, dass Hygiene und Sicherheit gewährleistet sind
  • Das Seminar kann für ein oder zwei Tage konzipiert werden

Zielgruppe

  • Mitarbeitende, Angehörige und Interessierte in stationären Hausgemeinschaften, ambulant betreuten Wohngemeinschaften, selbstverantworteten Wohngemeinschaften und in der Tagespflege

Methoden

  • Fachliche Inputs und Hintergrundinformationen
  • Praxis- und Fallbeispiele
  • Gemeinsam aktiv werden und neue Erfahrungen sammeln
  • Reflexion und Erfahrungsaustausch

Gebühr

Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Viele Menschen halten hauswirtschaftliche Arbeiten nur für Beiwerk des Pflegealltags in Einrichtungen für ältere und für demenziell veränderte Menschen. Doch bieten sie viele Möglichkeiten für eine bewohnerorientierte Alltagsgestaltung. Jeder Mensch braucht das Gefühl, Sinnvolles zu tun und seine Fähigkeiten zur Anwendung bringen zu können. Hiervon hängen die Zufriedenheit und das Wohlbefinden des Einzelnen entscheidend ab. In der Zubereitung von Mahlzeiten, im Service beim Essen, in den Arbeiten rund um die Pflege und Gestaltung der Wohnräume stecken ungeahnte Chancen, Bewohner einzubinden. Hier können in einer ansonsten aufgabenfreien Umgebung von ihnen Aufgaben und Funktionen erfüllt sowie neue Aktivitäten entwickelt werden. Wir unterstützen Teams und Einrichtungen dabei, den Alltag und hauswirtschaftliche Arbeiten als Ressource für eine personzentrierte Begleitung von alten und demenziell veränderten Menschen systematisch zu erschließen und in Handeln umzusetzen.
Gruppengröße:
Das Seminar ist in der Regel für eine Gruppengröße bis 15 Teilnehmer/innen geeignet.

Ja, geht denn das

Inhalte

  • Auch Menschen mit Demenz haben sexuelle Bedürfnisse
  • Liebe, Sexualität, Zärtlichkeit... Worum geht es?
  • Positiver Umgang mit der Sexualität in der Begleitung von Menschen mit Demenz
  • Möglichkeiten und Grenzen der Begleiterinnen und Begleiter

Zielgruppe

  • Berufliche Mitarbeiter*innen aus Heimen, Tagesstätten, Betreuungsgruppen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften
  • Bürgerschaftlich engagierte Mitarbeiter*innen

Methoden

  • Theorie-Input
  • Diskussion
  • Erfahrungsaustausch
  • Übungen
  • Fallbeispiele

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
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Jeder Mensch – und zwar unabhängig von seiner seelischen, geistigen und körperlichen Befindlichkeit – hat das Recht auf Sexualität.
In Bezug auf die Sexualität sehr alter und/oder pflegebedürftiger Personen herrscht in der Öffentlichkeit jedoch weitgehende Unkenntnis und Schweigen. Dies umso mehr, wenn es um die Sexualität demenziell veränderten Personen geht. Noch heute werden Menschen mit Demenz – vor allem auch in stationären Einrichtungen – sexuelle Bedürfnisse oft schlichtweg aberkannt bzw. ihnen Möglichkeiten vorenthalten, diese zu befriedigen.
Sexuell "anstößiges" Verhalten stellt viele Pflegende vor oft unüberwindliche Hürden und hat nicht selten etwas Angsteinflößendes und Unheimliches – eben weil es sich so ungeschminkt zeigt und bei Pflegenden häufig eigene, tief verinnerlichte Normen verletzt.
Zugleich wird von Pflegenden meist erwartet, sich als asexuelle Wesen zu begreifen oder sich "professionell" zu verhalten, d.h. angesichts sexueller Verhaltensweisen von älteren Personen möglicherweise bei sich selbst hochkommende Gefühle wie Angst, Empörung oder Wut einfach wegzustecken. Besonders bedrohlich werden kann es für Pflegende, wenn sie sich als Opfer sexuellen Missbrauchs und sexueller Übergriffe durch ältere Menschen erleben und dies aus Scham oder Furcht anderen nicht mitteilen können.
Auch für Frauen und Männer mit Demenz beinhaltet Sexualität nicht allein den Geschlechtsakt, sondern eine Vielzahl von Ausdrucksformen und Möglichkeiten der intimen Begegnung. Ziel des Seminars ist es, unterschiedliche Aspekte und Facetten von Sexualität bei Personen mit Demenz zu beleuchten, um Pflegenden und Betreuenden ein umfassenderes Verständnis für deren Bedürfnisse zu ermöglichen. Behandelt werden auch Möglichkeiten und Grenzen von Pflegenden, diesen Bedürfnissen angemessen zu begegnen und – besonders auch in Konfliktsituationen – menschlich und fachlich angemessen zu reagieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird sich daher mit der Frage befassen, welche Möglichkeiten in stationären Einrichtungen und im Pflegealltag zur Verfügung stehen, um sexuellen Bedürfnissen älterer verwirrter Personen positiv zu begegnen.
Körperliche Alterungsprozesse und das Nachlassen geistiger Fähigkeiten beinhalten nicht automatisch das Erlöschen von Gefühlen und lustvollem Begehren. Im Gegenteil: gerade die Gefühlswelt und das sinnliche Erleben gewinnen im fortschreitenden Verlauf einer Demenz zunehmend an Bedeutung.

Aktivitäten für Männer mit Demenz

Inhalte

  • Männerspezifische Interessen
  • Männer ansprechen und motivieren
  • Ideenentwicklung zu männerspezifischen Angeboten (in Einrichtungen, zuhause)
  • Projektplanung

Zielgruppe

  • Berufliche Mitarbeiter*innen aus Heimen, Tagesstätten, Betreuungsgruppen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften
  • Bürgerschaftlich engagierte Mitarbeiter*innen

Methoden

  • Theorie-Input
  • Erfahrungsaustausch
  • Projekt- und Aktivitätsplanung
  • Praktisches Erproben

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Die Besonderheit von männlicher Lebensführung und Interessen zeichnet sich auch bei Menschen mit Demenz als spannende Herausforderung für die Beteiligten aus. Viele Männer gehen im weiblich dominierten Feld von Pflege und Betreuung mit ihren Bedürfnissen und Interessen unter. Oft fehlt es einfach an Ideen, wie und mit welchen Angeboten man Männer ansprechen, motivieren und "abholen" kann. Das Ziel dieses Seminars ist es, geeignete Angebote für Männer mit Demenz zu entdecken und zu entwickeln. Bezugspunkt ist dabei die konkrete Situation und Praxis der Seminar-Teilnehmer*innen.

Tagesseminar für Betreuungskräfte und Pflegekräfte

Inhalte

Thema Stress…

  • Stresskompetenzen wahrnehmen, sehen, entdecken, entwickeln

Thema Humor…

  • Was ist Humor?
  • Was macht Humor aus?
  • Wie wirkt Humor?
  • Ist Humor lernbar?
  • Humorstrategien entwickeln

Zielgruppe

Betreuungskräfte und Pflegekräfte

Methoden

  • Interaktives Seminar
  • Themenimpulse
  • Perspektivwechsel gewinnen
  • In Bewegung kommen
  • Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen
  • Lachen

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Als ganztägiges Seminar ist dieser Workshop eine gut investierte Zeit für Betreuungskräfte und Pflegekräfte der Altenpflege. Denn „Humor“ ist ein Thema mit viel Potenzial:
Humor ist eine starke Ressource, die gerade als Ausgleich in Belastungssituationen und Herausforderungen genutzt werden kann. „Humor ist die Fähigkeit, heiter zu bleiben, wenn es ernst wird.“ Ernst Penzoldt

Zugleich bildet der Humor ein wichtiges Gegengewicht und wird zu einem weiteren Entlastungsfaktor sowohl für jede einzelne Person als auch für ein Team! Teamstärkung wird möglich, da der Workshop Begegnung und Kennenlernen auf anderer Ebene ermöglicht. Dies können die Teilnehmer*innen in ihr eigenes Team einfließen lassen.

Der Humor-Workshop schafft einen Raum, in dem die Uhren einmal ganz anders ticken. Informativ und interaktiv können die Teilnehmer*innen die in ihnen angelegte Humorquelle entdecken, sich dieser ganz neu bewusstwerden oder ihren Füllstand erhöhen, denn „Wer lacht, schafft sich Reserven.“ (Barbara Schulz)

Eine der Resilienz-Säulen ist der Optimismus. So verhilft ein Perspektivwechsel zu einer Veränderung in der Haltung und wird zur inneren Widerstandskraft (Resilienz): „Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.“

Im Workshop bleibt das Thema nicht in der Theorie hängen, sondern Lebendigkeit und Freude werden in der Umsetzung spürbar. Lachen und Energie füllen Raum und Körper, sowie Sinne und Blick der Teilnehmer*innen für „sich“, „mein Gegenüber“, „den Moment“ und „die Atmosphäre“ werden geschärft. Dies steht nicht nur dem Einzelnen zur Verfügung, sondern darf im Team erlebt und durch die wertvolle Arbeit als Betreuungskraft und Pflegekraft in die Zimmer, in die Häuser hin zu den Menschen getragen werden. Da darf auch die Humorpflege nicht zu kurz kommen.

„Lachen ist die beste Medizin und erspart mir eine Herztablette.“ (Bewohnerin auf der Demenzstation) Humor ist keine Frage des Alters! Und so ist das gemeinsame Lachen in der Altenpflege, ob als Betreuungskraft oder als Pflegekraft in der Begegnung mit den Bewohnern oder den zu Betreuenden für beide Seiten gewinnbringend, entspannend, entlastend und befreiend.

Zugleich wird der Wert der Psycho-Hygiene benannt, der, erkannt und präventiv genutzt, vor Überforderung schützt.

„Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit.“ (Aristoteles)
Sie werden feststellen können, dass allen damit eine Erweiterung ihres Repertoires für einen gelasseneren Umgang in konkreten Lebens- und Arbeitssituationen zur Verfügung steht.

Gruppengröße:
Das Seminar ist in der Regel für eine Gruppengröße von 10 bis 18 Teilnehmer:innen geeignet.

Nichtsprachliche Kommunikation und Interaktion mit allen Sinnen

Inhalte

  • Was macht eine Interaktion zu einer Interaktion?
  • Über welche Ebenen teilen sich uns Menschen mit beeinträchtigter Sprache und kognitiver Beeinträchtigung mit?
  • Wie kann mit ihnen trotzdem in einen lebendigen Austausch gegangen werden?
  • Müssen wir dafür eine andere Sprache lernen?
  • Wie funktioniert eine nicht-sprachliche Kommunikation?
  • Welche Voraussetzungen ermöglichen eine gelingende Interaktion?

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Videobeispiele aus der Studie IMAS
  • Praktische Übungen zu verschiedenen Kommunikationsformen
  • Videografie und Reflektion
  • Paar- und Gruppenarbeit

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
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Das menschliche Miteinander ist geprägt vom gegenseitigen Austausch, einem sich Mitteilen und der Teilhabe am Leben des Anderen. Weil dies so ist, reden wir mit unserem Partner, unseren Kindern, den Nachbarn, dem Kollegen oder beim Friseur. Wir teilen miteinander, was uns bewegt – Tiefgründiges oder ganz Alltägliches. Was aber, wenn die Sprache abhanden kommt?
Es ist kein Geheimnis, dass Worte nur ein kleiner Teil unseres Mitteilungsrepertoires sind und doch erleben viele Begleiter von Menschen mit Demenz es als massive Verunsicherung, wenn die Begegnung nicht mehr von den Worten getragen ist. Für den Menschen mit Demenz bedeutet dies oftmals ein Abgeschnitten werden vom Austausch mit der Umwelt und ein Versinken in der Sprachlosigkeit.
Doch es geht auch anders! Das Praxisseminar basiert auf den Erfahrungen aus der Begleitung demenziell veränderter Menschen und auf den Ergebnissen des Forschungsprojektes "Interaktion mit allen Sinnen" (Beobachtungsstudie der Demen Support Stuttgart).
Es will Pflegende und Begleitende für eine nicht-sprachliche, eine Interaktion mit allen Sinnen sensibilisieren und befähigen.

In schwierigen Situationen deeskalierend handeln

Inhalte

  • Gewaltauslösende Situationen
  • Deeskalationsstufen I-VII
  • Verbale Deeskalationstechniken
  • Eigenschutz

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Übungen
  • Filme
  • Theorie-Input
  • Folien, Skripte,...

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
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Im hektischen Alltag von Pflege und Betreuung entstehen zahlreiche krisenhafte Situationen, in denen es auch zu sprachlicher und körperlicher Gewalt kommen kann. Das professionelle Deeskalationstraining stellt ein Instrument dar, das hier schnelle Hilfe bietet. Gearbeitet wird mit sieben Deeskalationsstufen, die folgerichtig aufeinander aufbauen.
Begonnen wird mit strukturellen Faktoren, die die Gefahr krisenhafter Zuspitzungen im Vorfeld zu vermindern oder zu vermeiden helfen können. Darauf folgt die Arbeit an den inneren Einstellungen der Seminarteilnehmer*innen. Dabei geht es nie um die Korrektur von Fehlern, sondern um konkrete Hilfen. Das Verständnis der Ursachen von Aggressionen ist dabei eine weitere Stütze. Verbales Deeskalationstraining hilft, wenn eine Situation trotz aller vorhergehenden Bemühungen zu eskalieren droht. Sichere Annäherung, sowie einfache Abwehr und Lösetechniken geben Sicherheit in schwierigen Situationen. Fixierung ist immer das allerletzte Mittel. Die Deeskalationsstufe 7 ist ein Nachsorgekonzept.
Ziel ist es, die Teilnehmer*innen zu befähigen, potenziell eskalierende Situationen zu erkennen und geeignete deeskalierende Maßnahmen zu ergreifen.

Was (be-)hindert uns? Was können wir tun? Was ist Chefsache?

Inhalte

  • Patienten mit kognitiven Einschränkungen erkennen, achten, schützen, verstehen, beschäftigen
  • Sektorenübergreifendes Aufnahme- und Entlassungsmanagement
  • Besondere Risiken erkennen und minimieren
  • Orientierung unterstützen
  • Aktivität fördern
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen und Ehrenamt
  • Autonomie vs. Selbstbestimmung – die kleine Ethik im Stationsalltag
  • Eigene Grenzen definieren

Zielgruppe

  • Pflegekräfte, Therapeuten, Sozialdienst

Methoden

  • Theorie-Input
  • Reflexion
  • Kleingruppenarbeit
  • Dialog

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
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Der hohe Betreuungsbedarf kognitiv beeinträchtigter Menschen beeinflusst die routinierten, auf Effizienz ausgerichteten Stationsabläufe in Akutkrankenhäusern erheblich. Die Mitarbeiter*innen verfügen überwiegend über themenspezifisches Wissen, große Erfahrung und Empathie. Aufgrund der zeitlichen und strukturellen Rahmenbedingungen haben sie jedoch häufig den Eindruck, ihr Wissen im Umgang mit den Patient*innen überhaupt nicht einsetzen zu können.
Im Rahmen des Seminars werden die Mitarbeiter*innen dabei unterstützt, tatsächliche Barrieren zu identifizieren (intrapersonal; räumlich; strukturell; organisational) und Strategien dafür zu entwickeln, wie sie ihre Kompetenzen wirksam einsetzen können.
Sie stellen sich der Frage wie eine „kleine Ethik“ im beruflichen Umfeld aussehen kann und diskutieren, wie sie Möglichkeitsräume dafür im beruflichen Alltag erschließen können.

Sanfte Bewegungsförderung

Inhalte

  • Einführung in die Theorie des Qigong
  • Einfache Übungen des Taiji-Qigong im Stehen und Sitzen
  • Bewegung erfahren, Bewegung spüren
  • Atem und Bewegung verbinden

Zielgruppe

  • Alle Mitarbeiter/-innen aus der ambulanten oder stationären Pflege

Methoden

  • Kurze theoretische Einführung
  • Praktisches Üben

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Qigong ist ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Im Einklang mit dem Atem wird Qi (unsere Lebensenergie) durch sanfte, fließende Bewegungen angeregt und harmonisiert. Davon profitieren wir vielfach: die Gelenke werden beweglich, die Muskulatur wird gestärkt, die Blutgefäße und Gewebe werden gepflegt, die Funktionen der inneren Organe werden reguliert, der Atem wird vertieft und wir finden zurück zu unserer inneren Ruhe und Kraft. Das Seminar ermöglicht den Teilnehmer:innen, die Übungen sofort bei ihrer Arbeit anzuwenden und sie auch für sich selbst Zuhause zu praktizieren. „Qigong erfüllt mit Leben. Es macht mich glücklich, diese heilsame Art der Bewegung weiterzugeben!“

Einführung in Stressbewältigung durch Achtsamkeit nach Jon Kabat-Zinn

Inhalte

  • Achtsamkeit in Theorie und Praxis
  • Stress und Stressbewältigung

Zielgruppe

  • Alle beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sowie Angehörige aus einem Heim, einer Tagesstätte, aus einer Betreuungsgruppe oder aus einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft

Methoden

  • Theorie-Input
  • Praktische Übungen

Gebühr
2-Tagesseminar
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

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Das Seminar vermittelt über einfach anwendbare Übungen einen Einblick in das Potential der Achtsamkeit und in Methoden der "Stressbewältigung durch Achtsamkeit" nach Jon Kabat Zinn.
Achtsamkeit ist eine einfache und wirkungsvolle Methode um Stress abzubauen und körperliches und psychisches Wohlbefinden zu fördern.
Durch Meditations- und Körperwahrnehmungsübungen wird es erlernbar, seine gewohnten (Re-)Aktionsmuster bewusster wahrzunehmen und den eigenen Umgang mit Stress zu verändern.
Auf diese Weise eröffnet das Achtsamkeitstraining einen Weg zu mehr Gelassenheit, Klarheit und Akzeptanz, so wie zu innerer Ruhe und Kraft.
Ein bewährter Ansatz ist das von dem amerikanischen Biologen Jon Kabat-Zinn entwickelte MBSR-Programm (Mindfulness-Based Stress Reduction, deutsch: Stressbewältigung durch Achtsamkeit). Im Seminar können die Teilnehmer*innen einen ersten Eindruck von diesem Programm gewinnen.

Yogaelemente und Atemtechniken für Menschen mit Demenz

Inhalte:

  • theoretische Einführung in das Yoga
  • ausgewählte Yogaübungen zur Körper- und Sinneswahrnehmung
  • sanfte Atempraktiken
  • anatomische Einblicke
  • der Prozess des Älterwerdens
  • Informationen zu Demenz in Verbindung zu Yoga

Zielgruppe:

  • Alltagsbegleiter:innen
  • Pflegekräfte

Methoden:

  • Interaktive Wissenspräsentation
  • Blitzlicht-Fragen
  • Anschauliche und alltagsnahe Vorführungen
  • Übungen erleben, wahrnehmen und reflektieren
  • Spiegeln der Selbsterkenntnis
  • Lernverarbeitung und Feedback

Lernbegleiterin
Natalie Stenzel, Zertifizierte Yogalehrerin, Freie Dozentin und Autorin
Studium der Betriebswirtschaft

Gebühr
Auf Anfrage, zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten

Anfragen unter:
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Yoga bei Demenz – ist das überhaupt möglich? Die Dozentin, Natalie
Stenzel hat bereits 2014 ein Konzept entwickelt, dass stetig auf der
Grundlage neuer Forschungsstudien und eigenen internationalen Fortbildungen
aktualisiert wird. Ihre persönlichen Erfahrungen in der Praxis in
Seniorenheimen, Pflegeeinrichtungen, ambulant betreuten Wohngemeinschaften
für Menschen mit Demenz und auf der geriatrischen Station im
Krankenhaus sind unerlässlich.
In diesem 2-tägigen Kurs stehen Inhalte wie eine theoretische Einführung
in das Yoga, Erklärungen zu sanften Atempraktiken, Didaktik bei
der Ausführung, ausgewählte Yogaübungen zu Körper- und Sinneswahrnehmung,
Informationen zu Demenz und die Verbindung zu Yoga sowie
wichtige Wissens-Häppchen im Fokus.
Bitte beachten Sie, dass dieser Kurs eine Ausbildung zum Yogalehrenden
nicht ersetzt und zertifiziert.


BuF – Be­ra­tung und Fort­bil­dung ein Service der

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